Saturday, 23. january 2010
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/2010
17:46
"Verdammt das Drehbuch muss morgen fertig sein"
Laufzeit: 94 Minuten
Darsteller: Gerard Butler, Kyra Sedgwick, Michael C. Hall, Amber Valletta
Regie: Mark Neveldine, Brian Taylor
Liest man die Namen der Darsteller und allen voran des Regie-Duos Neveldine/Taylor, bekannt für Crank und Crank 2: High Voltage, weiß man eigentlich sofort worauf dieser Film wohl hinausläuft. Knackige Action, eingebettert in eine durchaus durchdachte und verrückte Story.
Was man dann als Story geboten bekommt erfüllt diese Erwartungen durchaus.
Der Film spielt in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft. Das zeigt sich auch an der Umwelt in der er angesiedelt ist. Man verzichtet hier auf eine besonders futuristische und neue Darstellung der Welt. Alles ist zwar moderner und wesentlich multimedialer als heute aber von der Gegenwart nicht seht weit entfernt und eine deartige Entwicklung unserer Welt durchaus nachvollziehbar, was den Science Fiction Anteil relativ gering hält.
Der exzentrische und gleichwohl clevere Ken Castle, gespielt von Michael C. Hall, hat in diese Multimedia Welt hinein das Spiel Societies gegründet. Eine Art Rollenspiel bei der die Menschen nicht wie heute schon möglich fiktive Online Charaktere in einer Computererzeugten Umgebung steuern, sondern richtige Menschen. Diese lassen sich vom Spieler mittels ins Gehirn eingepflanzter Nanozellen, komplett und ohne eigenen Willen fernsteuern und geben dem Spieler die Möglichkeit seine Fantasien auszuleben.
Doch Castle der durch Societies Multimilliardär geworden ist strebt nach mehr und hat nach einem Deal mit dem Staat sein neues Spiel Slayers ins Leben gerufen.
Dabei handelt es sich um ein Action Shooter Game das auf dem selben System beruht wie sein Spiel Societies, wobei die Spielfiguren diesmal keine engagierten und bezahlten Schauspieler sind, sondern stattdessen zum Tode verurteilte Sträflinge.
Castle neues Spiel erfreut sich großer Beliebtheit bei den Spielern und Zuschauer. Vorallem Sträftling Kable (Gerard Butler) bringt weltweit die Massen zum jubeln.
Kable hat es mit Hilfe seines Spielers, dem Teenager Simon, geschafft 26 Spiele zu überleben.
Beim 30 Sieg winkt Kable der Hauptpreis des Spiel. Die Freiheit. Nur so könnte Kable seine Frau (Amber Valletta), Schauspielerin bei Societies und seine kleine Tochter endlich wiedersehen.
Doch Castle will das verhindern da Kables Flucht seine weiteren Pläne durchkreuzen könnte.
Mit Hilfe einer Castle-kritischen Untergrund Bewegung, den sogenannten Humanz gelingt es Kable schlielich sich von seinem Spieler loszulösen und die Kontrolle über seine Handlungen vollkommen wieder zu erlangen und schließlich zu fliehen.
Von den Humanz und der kritischen Journalistin Gina Parker Smith(Kyra Sedgwick) über die wahren Hintergründe aufgeklärt zieht Kable schließlich los und stellt sich Castles Plänen in den Weg.
Was hier als wirklich spannende und und durchaus auch intelligente Story erscheint wird im Film leider durch einige Schwäche runtergezogen.
Zwar können sich die Actionszenen und auch der durch ein neues Kameraverfahren erzeugte Look des Films sowie sein teilweise sehr dynamischer Schnitt überzeugen, jedoch bitte das Drehbuch einige Schwäche.
Es scheint fast so als ob die beiden Drehbuchautoren sich für die Grundstory und einige Szenen zu viel Zeit gelassen haben und dann entsetzt feststellten: "Verdammt das Drehbuch muss morgen fertig werden".
Anders lässt sich die Schwäche einiger Szenen einfach nicht erklären.
Da wäre zum Beispiel Kables Flucht. Ein zentrales Thema, auf das ein großer Teil des Films ja auch hinarbeitet, dies auch durchaus gut.
Die Methode die Kable zur Flucht gereicht ist dann aber plötzlich so platt und hanebüchen das man schon fast schmunzeln muss.
Genau so verhält sich das Ende des Film.
Während das Finale durchaus Spannung bietet und für einen Moment den Zuschauer zittern lässt, erscheint das Ende dann doch wieder sehr nach dem Motto "Uns muss noch schnell ein Ende einfallen" entstanden zu sein.
Leider ziehen diese Schwächen das Gesamtbild einer durchdachten intelligenten realitätnahen Story wieder herunter.
Handwerklich kann der Film aber durchaus überzeugen. Die Actionszenen und auch die gezeigte futuristische Multimedia Welt sind gut inszeniert und helfen dem Film und der Story gut auf die Sprünge.
Auch der gesammte Look und das Design des Film ist seiner Idee und seinem Genre angemessen und bietet nette Ansätze aber auch einige Schwächen.
Insgesamt kann man sagen das den beiden Crank Macher hier bestimmt kein Meisterwerk gelungen ist, aber gewiss auch kein schlechter Streifen.
Leider hat das Drehbuch mit seinen Schwächen und dem Fehlen von mitreißenden Schlüsselszene die eigentlich durchaus namhaften Schauspieler nicht an ihr Limit gebracht und wird der guten Idee nicht ganz gerecht. Hier war durchaus mehr drin als das was entstanden ist.
Story - 6/10
Gute Idee nicht zu Ende gedacht mit einigen schwächeren Szenen. Deshalb nur 6 von 10.
Handwerk(Effekte, Sound, Schnitt etc.) - 6/10
Gute Actionszenen, dynamischer Schnitt, neuartiger Look. Aber alles auch etwas spärlich und überschaubar. Hier hängt die Latte recht hoch auch mit kleinen Budgets wurde schon besseres geschaffen, deshalb hier wieder nur 6 von 10.
Soundtrack - 6/10
Einem Action Film angemessen, aber nichts herausragendes 6 von 10.
Action - 7/10
Gute Ansätze im Bereich Action, allerdings etwas zu wenig und nichts neues deshalb reichen hier 7 von 10,.
Spannung - 5/10
Kommt leider nur selten auf, da einiges sehr hervorsehbar ist. Zum Ende hin gibts eine durchaus spannende Szene. Nur 5 von 10.
kaum vorhanden und vom Genre auch nicht zwingend zu erwarten,. aber dennoch erwähnenswert (für Gesamturteil irrelevant)
Erotik - 1/10 Ein Pünktchen für Amber Valletta im knappen Dress.
Drama - 1/10 Dramatisch wirds nur selten.
Komik - 1/10 Ein Punkte für Kables lächerliche Flucht
GESAMT - 6/10
Fazit -
Der Film erfüllt die Erwartungen die man in ihn hat. Die tolle Grundidee und die talentierten Schauspieler hätte aber durchaus mehr gekonnt und auch mehr verdient. Leider jede Menge Potenzial verschwendet.
Am Ende ist das Ganze aber für das vorhande Budget und das Genre schon angemessen und sollte wohl zum einmaligen Sehen im Kino mit Kollegen oder bei Jungs-Filmeabend reichen.
- Genre: Science Fiction/Action
- FSK: 18 (trotzdem geschnitten)
Darsteller: Gerard Butler, Kyra Sedgwick, Michael C. Hall, Amber Valletta
Regie: Mark Neveldine, Brian Taylor
Liest man die Namen der Darsteller und allen voran des Regie-Duos Neveldine/Taylor, bekannt für Crank und Crank 2: High Voltage, weiß man eigentlich sofort worauf dieser Film wohl hinausläuft. Knackige Action, eingebettert in eine durchaus durchdachte und verrückte Story.
Was man dann als Story geboten bekommt erfüllt diese Erwartungen durchaus.
Der Film spielt in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft. Das zeigt sich auch an der Umwelt in der er angesiedelt ist. Man verzichtet hier auf eine besonders futuristische und neue Darstellung der Welt. Alles ist zwar moderner und wesentlich multimedialer als heute aber von der Gegenwart nicht seht weit entfernt und eine deartige Entwicklung unserer Welt durchaus nachvollziehbar, was den Science Fiction Anteil relativ gering hält.
Der exzentrische und gleichwohl clevere Ken Castle, gespielt von Michael C. Hall, hat in diese Multimedia Welt hinein das Spiel Societies gegründet. Eine Art Rollenspiel bei der die Menschen nicht wie heute schon möglich fiktive Online Charaktere in einer Computererzeugten Umgebung steuern, sondern richtige Menschen. Diese lassen sich vom Spieler mittels ins Gehirn eingepflanzter Nanozellen, komplett und ohne eigenen Willen fernsteuern und geben dem Spieler die Möglichkeit seine Fantasien auszuleben.
Doch Castle der durch Societies Multimilliardär geworden ist strebt nach mehr und hat nach einem Deal mit dem Staat sein neues Spiel Slayers ins Leben gerufen.
Dabei handelt es sich um ein Action Shooter Game das auf dem selben System beruht wie sein Spiel Societies, wobei die Spielfiguren diesmal keine engagierten und bezahlten Schauspieler sind, sondern stattdessen zum Tode verurteilte Sträflinge.
Castle neues Spiel erfreut sich großer Beliebtheit bei den Spielern und Zuschauer. Vorallem Sträftling Kable (Gerard Butler) bringt weltweit die Massen zum jubeln.
Kable hat es mit Hilfe seines Spielers, dem Teenager Simon, geschafft 26 Spiele zu überleben.
Beim 30 Sieg winkt Kable der Hauptpreis des Spiel. Die Freiheit. Nur so könnte Kable seine Frau (Amber Valletta), Schauspielerin bei Societies und seine kleine Tochter endlich wiedersehen.
Doch Castle will das verhindern da Kables Flucht seine weiteren Pläne durchkreuzen könnte.
Mit Hilfe einer Castle-kritischen Untergrund Bewegung, den sogenannten Humanz gelingt es Kable schlielich sich von seinem Spieler loszulösen und die Kontrolle über seine Handlungen vollkommen wieder zu erlangen und schließlich zu fliehen.
Von den Humanz und der kritischen Journalistin Gina Parker Smith(Kyra Sedgwick) über die wahren Hintergründe aufgeklärt zieht Kable schließlich los und stellt sich Castles Plänen in den Weg.
Was hier als wirklich spannende und und durchaus auch intelligente Story erscheint wird im Film leider durch einige Schwäche runtergezogen.
Zwar können sich die Actionszenen und auch der durch ein neues Kameraverfahren erzeugte Look des Films sowie sein teilweise sehr dynamischer Schnitt überzeugen, jedoch bitte das Drehbuch einige Schwäche.
Es scheint fast so als ob die beiden Drehbuchautoren sich für die Grundstory und einige Szenen zu viel Zeit gelassen haben und dann entsetzt feststellten: "Verdammt das Drehbuch muss morgen fertig werden".
Anders lässt sich die Schwäche einiger Szenen einfach nicht erklären.
Da wäre zum Beispiel Kables Flucht. Ein zentrales Thema, auf das ein großer Teil des Films ja auch hinarbeitet, dies auch durchaus gut.
Die Methode die Kable zur Flucht gereicht ist dann aber plötzlich so platt und hanebüchen das man schon fast schmunzeln muss.
Genau so verhält sich das Ende des Film.
Während das Finale durchaus Spannung bietet und für einen Moment den Zuschauer zittern lässt, erscheint das Ende dann doch wieder sehr nach dem Motto "Uns muss noch schnell ein Ende einfallen" entstanden zu sein.
Leider ziehen diese Schwächen das Gesamtbild einer durchdachten intelligenten realitätnahen Story wieder herunter.
Handwerklich kann der Film aber durchaus überzeugen. Die Actionszenen und auch die gezeigte futuristische Multimedia Welt sind gut inszeniert und helfen dem Film und der Story gut auf die Sprünge.
Auch der gesammte Look und das Design des Film ist seiner Idee und seinem Genre angemessen und bietet nette Ansätze aber auch einige Schwächen.
Insgesamt kann man sagen das den beiden Crank Macher hier bestimmt kein Meisterwerk gelungen ist, aber gewiss auch kein schlechter Streifen.
Leider hat das Drehbuch mit seinen Schwächen und dem Fehlen von mitreißenden Schlüsselszene die eigentlich durchaus namhaften Schauspieler nicht an ihr Limit gebracht und wird der guten Idee nicht ganz gerecht. Hier war durchaus mehr drin als das was entstanden ist.
Story - 6/10
Gute Idee nicht zu Ende gedacht mit einigen schwächeren Szenen. Deshalb nur 6 von 10.
Handwerk(Effekte, Sound, Schnitt etc.) - 6/10
Gute Actionszenen, dynamischer Schnitt, neuartiger Look. Aber alles auch etwas spärlich und überschaubar. Hier hängt die Latte recht hoch auch mit kleinen Budgets wurde schon besseres geschaffen, deshalb hier wieder nur 6 von 10.
Soundtrack - 6/10
Einem Action Film angemessen, aber nichts herausragendes 6 von 10.
Action - 7/10
Gute Ansätze im Bereich Action, allerdings etwas zu wenig und nichts neues deshalb reichen hier 7 von 10,.
Spannung - 5/10
Kommt leider nur selten auf, da einiges sehr hervorsehbar ist. Zum Ende hin gibts eine durchaus spannende Szene. Nur 5 von 10.
kaum vorhanden und vom Genre auch nicht zwingend zu erwarten,. aber dennoch erwähnenswert (für Gesamturteil irrelevant)
Erotik - 1/10 Ein Pünktchen für Amber Valletta im knappen Dress.
Drama - 1/10 Dramatisch wirds nur selten.
Komik - 1/10 Ein Punkte für Kables lächerliche Flucht
GESAMT - 6/10
Fazit -
Der Film erfüllt die Erwartungen die man in ihn hat. Die tolle Grundidee und die talentierten Schauspieler hätte aber durchaus mehr gekonnt und auch mehr verdient. Leider jede Menge Potenzial verschwendet.
Am Ende ist das Ganze aber für das vorhande Budget und das Genre schon angemessen und sollte wohl zum einmaligen Sehen im Kino mit Kollegen oder bei Jungs-Filmeabend reichen.
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